Wenn unsre Arbeit Früchte trägt…

Lehrreich und sehr, sehr lustig wars am vergangenen Samstag beim Obstbaumschnittkurs mit Gerlinde Handlechner. Nach einer theoretischen Einführung ging es auf den Rabenberg, wo uns im Garten von Gerti und Erich Abfalter ein reich gedeckter Tisch und schnittbedürftige Obstbäume erwarteten. Nach einer ausgiebigen Mittagsjause gab es kein Halten mehr: Die Scheren schnitten, die Zweige fielen, der Schmäh rollte und lockte so manchen Zaungast herbei.

Eifrig wurde auf Saftwaage geschnitten, abgeleitet, ausgedünnt, verjüngt… bis am Ende die Teilnehmer mit schmerzendem Bizeps und Lachmuskeln von dannen zogen. Forsetzung folgt im nächsten Jahr. Dann wird veredelt und hoffentlich wieder genauso viel gelacht :)

Ab ins Beet!

Weidengeflechte haben im Mostviertel eine lange Tradition. Die verschiedenen Flechtwerke sind nicht nur praktische Alltagshelfer, sondern authentische Schmuckstücke für Haus und Garten. Wie ein geflochtenes Hochbeet entsteht, zeigte Bernhard Haidler (Natur im Garten) den zahlreichen Teilnehmern beim Stadt. Land. Leben. Kurs “Weidenhochbeet selber bauen”. Sie hämmerten, schraubten, flochten und waren vom eigenen Werk hellauf begeistert.

Ein paar Tipps vom Garten-Profi: Für ein ca. zweieinhalb Meter langes Beet braucht es rund 200 Weidenruten, die um Lärchensteher geflochten werden. Besonders wichtig beim Bau eines Weiden-Hochbeetes ist die Bedeckung des Bodens mit einem Wühlmausgitter, damit sich die kleinen Nager im Hochbeet nicht häuslich einrichten. Befüllt wird das Weiden-Beet in Schichten – mit sperrigen Zweigen unten, Gartenabfällen in der Mitte und Kompost- und Gartenerde als oberste Schicht. Vor der Bepflanzung braucht es etwas Geduld, denn die Erde sinkt im Laufe der ersten Wochen einige Zentimeter ein. Dann steht dem “Garteln” im Weidenhochbeet nichts mehr im Wege! Mehr Fotos vom Kurs gibt’s auf unserer Facebook-Seite.