Ab ins Beet!

Weidengeflechte haben im Mostviertel eine lange Tradition. Die verschiedenen Flechtwerke sind nicht nur praktische Alltagshelfer, sondern authentische Schmuckstücke für Haus und Garten. Wie ein geflochtenes Hochbeet entsteht, zeigte Bernhard Haidler (Natur im Garten) den zahlreichen Teilnehmern beim Stadt. Land. Leben. Kurs “Weidenhochbeet selber bauen”. Sie hämmerten, schraubten, flochten und waren vom eigenen Werk hellauf begeistert.

Ein paar Tipps vom Garten-Profi: Für ein ca. zweieinhalb Meter langes Beet braucht es rund 200 Weidenruten, die um Lärchensteher geflochten werden. Besonders wichtig beim Bau eines Weiden-Hochbeetes ist die Bedeckung des Bodens mit einem Wühlmausgitter, damit sich die kleinen Nager im Hochbeet nicht häuslich einrichten. Befüllt wird das Weiden-Beet in Schichten – mit sperrigen Zweigen unten, Gartenabfällen in der Mitte und Kompost- und Gartenerde als oberste Schicht. Vor der Bepflanzung braucht es etwas Geduld, denn die Erde sinkt im Laufe der ersten Wochen einige Zentimeter ein. Dann steht dem “Garteln” im Weidenhochbeet nichts mehr im Wege! Mehr Fotos vom Kurs gibt’s auf unserer Facebook-Seite.